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Nicht überall sollte man das Trinkwasser auch tatsächlich trinken! |
 Verunreinigende Faktoren können neben besonders kalkhaltigem Grundwasser auch alte bzw. schlechte Rohrleitungen und Installationen sein.
Gerade für gesundheitlich anfällige Menschen ist es umso wichtiger, die Wasserqualität aufzubereiten, um sorgenfrei zu Hause kochen, waschen, duschen, baden, Kaffee und Tee trinken zu können.
Die Wasserqualität ist in Deutschland nach der DIN 2000 definiert. Ob sie in Ihrem Haus eingehalten wird und Sie bedenkenlos Ihr Wasser verwenden können, sagen Ihnen gerne die Mitarbeiter von Schultheis.
Ein Termin vor Ort reicht aus, um Wasserproben zu nehmen zu können, aus denen wir dann die Verschmutzung analysieren können.
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 Als Biofilm bezeichnet man die Gesamtheit vom Mikroorganismen, die sich an feuchten oder wasserumspülten Oberflächen zunächst anheften, sich dann aber auch vermehren und dauerhaft ansiedeln können. Dieses ist mit der Bildung von Schleimsubstanzen und der Abgabe von Stoffwechselprodukten verbunden, was zu einer dauerhaften Belagbildung auf diesen Oberflächen führt.
Alle Teile einer Hausinstallation können in den entsprechenden Temperaturbereichen einen mehr oder weniger komplexen Biofilm bilden. Der Biofilm ist die Lebensgrundlage von vielen Bakterien, wie z.B. Legionellen. Aus dem Biofilm gelangen ständig neue Keime in das vorbeiströmende Wasser.
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 Legionellen sind stäbchenförmige Bakterien, die bevorzugt in Biofilmen leben. Sie sind in jedem Süßwasser nachweisbar. Allerdings sind sie dort meist nur in sehr geringen Konzentrationen nachweisbar und ohne jeden Krankheitswert. Eine völlig unbedenkliche Konzentration gelangt über die Hausanschlussleitung in die Hauswasserinstallation.
Die Legionellen setzen sich im Biofilm fest und ihre Anzahl verdoppelt sich alle 4 Stunden bei optimalen Temperaturbedingungen von 25°C bis 45°C. Legionellen werden nicht von Mensch zu Mensch übertragen, sondern ausschließlich über Aerosol oder Wasser. Aerosol entsteht z. B. beim Austritt des Wassers aus der Dusche. Legionellen können über den Aerosoltransport in die Lunge gelangen und dort Infektionen hervorrufen. Erkrankungen durch Legionellen treten in den zwei unterschiedlichen Verlaufsformen auf: |
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 | Legionellen-Pneumonie („Legionellose“)
|  | Pontiacfieber
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In beiden Fällen sind die ersten Symptome, wie Unwohlsein, Fieber, Kopf-, Glieder- und Brustschmerzen, Husten und Durchfälle, ähnlich. Die Inkubationszeit der Legionellen-Pneumonie beträgt 2 bis 10 Tage, die des Pontiacfiebers 2 Tage.
Eine Erkrankung an der sogenannten Legionärskrankheit kann sogar bis zum Tode führen. Kleinkinder, ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, sowie Raucher und Menschen mit starkem Alkoholkonsum sind besonders gefährdet. |
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Wir sind als Fachunternehmer der richtige Ansprechpartner, von der Vorbeugung über die Entnahme von Trinkwasserproben bis hin zur Mängelbeseitigung, alle nötigen Arbeiten durchführen.
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Trinkwasser muss frei von Krankheitserregern, genusstauglich und rein sein. Im Trinkwasser dürfen Krankheitserreger nicht in Konzentrationen enthalten sein, die der Gesundheit des Menschen schaden können. Völlige Keimfreiheit kann in der Praxis nicht gewährleistet werden. Die festgesetzten Grenzwerte sind einzuhalten. |
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Für Wasser, dass den Anforderungen nicht entspricht, wird ein Abgabeverbot erlassen. Wer vorsätzlich oder fahrlässig belastetes Wasser abgibt, macht sich strafbar.
Die Grenzwerte und andere Anforderungen sind am Zapfhahn des Verbrauchers einzuhalten. Dafür ist der Versorger bis zur Wasseruhr, der Betreiber der Hausanlage ab dieser Stelle verantwortlich. |
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Das Gesundheitsamt muss entscheiden, ob eine Gesundheitsgefahr gegeben und die betroffene Anlage stillzulegen ist. Es entscheidet auch, welche geeigneten Maßnahmen zu ergreifen sind.
Das Gesundheitsamt überwacht neben den Anlagen der Wasserversorgung auch jene Hausinstallation, deren Wasser an die Öffentlichkeit abgegeben wird. |
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Bei Wasserversorgungsanlagen, aus denen Wasser für die Öffentlichkeit bereit gestellt wird, hat das Gesundheitsamt im Rahmen der Überwachung mindestens diejenigen Parameter untersuchen zu lassen, von denen anzunehmen ist, dass sie sich in der Hausinstallation nachteilig verändern können. Der Untersuchung unterliegt auch die Untersuchung auf Legionellen in zentralen Warmwasseranlagen der Hausinstallation. |
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